Bruststraffung

Bruststraffung (Mastopexie)

Die weibliche Brust ist im Laufe der Jahre ständig wechselnden hormonellen Einflüssen ausgesetzt. Nach Schwangerschaften mit anschließender Stillzeit, größeren Gewichtsschwankungen oder auch einfach mit zunehmendem Alter verliert sie häufig an Fülle und Spannkraft. Mit modernen operativen Straffungstechniken kann eine hängende Brust ihre jugendliche Form zurückgewinnen. 

Bei ausreichend großer Brust kann eine Bruststraffung durchgeführt werden. Bei einer insgesamt sehr kleinen, leeren Brust empfiehlt es sich zusätzlich ein Implantat einzulegen oder eine gleichzeitige Eigenfetttransplantation zur Brustvergrößerung durchzuführen. Ist die Brust zu groß, kann auch eine Kombination mit einer Brustverkleinerung empfehlenswert sein.

Wie läuft eine Bruststraffung ab?

Es ist mir ein besonderes Anliegen meine Patientinnen ausführlich bei einem persönlichen Beratungsgespräch zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten zu informieren und aufzuklären. Im Anschluss werden erste Untersuchungen durchgeführt und der weitere Behandlungsablauf geplant. Um den Eingriff vorzunehmen, ist ab dem 40. Lebensjahr oder bei einer familiären Brustkrebsbelastung vorgängig eine Mammografie bzw. Mammosonografie erforderlich. Abhängig von Ihrem Haut-und Gewebezustand der Brust besprechen wir im persönlichen Gespräch, welche Bruststraffungstechnik am besten für Sie geeignet ist. Grundsätzlich wird die überschüssige Haut im unteren Brustbereich entfernt, wodurch typische Merkmale einer jugendlichen Brust wiederhergestellt werden. Meist wird dabei der Brustwarzenhof verkleinert und angehoben werden. Eine reine Bruststraffung hat keinen Einfluss auf die Größe der Brust, da lediglich überschüssige Haut entfernt wird. Je nach Umfang der vorzunehmenden Korrektur variiert die Narbe, die aber immer um den Warzenhof und in den meisten Fällen in der Unterbrustfalte verläuft und später meistens nahezu unsichtbar ist.

Die Operation wird je nach Umfang entweder ambulant oder stationär durchgeführt.

Was ist nach der Bruststraffung zu erwarten?

In der Regel ist nur mit geringen Schmerzen zu rechnen, die sich je nach Bedarf sehr gut mit Schmerzmitteln behandeln lassen. Um eine optimale Brustform zu ermöglichen, bekommen unsere Patienten einen Spezial-BH, der den Heilungsprozess unterstützt. Dieser muss die folgenden sechs Wochen Tag und Nacht getragen werden. Um die Wundheilung zusätzlich zu unterstützen, sollten Patientinnen in den ersten 2-3 Wochen keine sportlichen Aktivitäten betreiben.

Nach etwa zwei Wochen sind die Wunden vollständig verheilt und die Fäden können gezogen werden. Unsere Patienten erhalten danach von uns spezielle Narbencremes, die je nach Bedarf angewendet werden können. Nach 3-4 Monaten ist die endgültige Brustform erreicht. Sechs Monate nach dem Eingriff verblassen die Narben, sodass sie in den meisten Fällen nahezu unsichtbar sind.

Da eine erneute Schwangerschaft die Brust erneut sehr beanspruchen kann, empfiehlt sich eine Bruststraffung eher nach abgeschlossener Familienplanung.

Weitere Fragen?

Wenn Sie weitere Fragen haben, vereinbaren Sie gerne ein persönliches Beratungsgespräch in unserer Praxis in Cham.

Rufen Sie uns an unter  041 419 03 04.

Kurzinformation

OP-Dauer:1,5 bis 2 Stunden
Aufenthalt:ambulant oder stationär 1 Nacht
Fädenziehen:14 bis 20 Tage
Gesellschaftsfähig:7 Tage
Ausfallzeit:1 bis 2 Wochen
bei schwerer Arbeit 4 Wochen
Sport:6 Wochen kein Sport